Michael Pfennig

Über die Hand aus dem Kopf

Meine Arbeit · 16. Oktober 2026

Warum ich schreibe

Mein Unterbewusstsein hält seine Füße nicht still. Ich kann nichts dagegen tun.

Lange habe ich Gedanken unterdrückt und Gefühle beiseitegeschoben, weil man das eben so machte.

Irgendwann habe ich gelernt, nach innen zu schauen und mich selbst ernst zu nehmen. Mein Unterbewusstsein und mein Selbstbewusstsein haben sich kennengelernt – und ich sie auch. Seitdem machen wir gemeinsame Sache: Ich denke, ich fühle, ich schaue hin. Und was mir dazu einfällt, kommt auf Papier.

Ein Sprachmodell unterstützt die Arbeit im Austausch mit mir: Es macht Vorschläge, korrigiert und redigiert. Was ich davon wie umsetze, entscheide ich selbst. Die Stimme ist meine, die Stimmung kommt von mir.

In meinen Kurzgeschichten bekam eine Schwermut Platz, die ich früher schon wahrgenommen, aber so noch nicht gekannt hatte.

Meine Witze sollten mich aufheitern. Ich nahm mir vor, aus allem, was mich traurig macht, einen Witz zu machen. Die Sammlung wuchs schnell, und weil es guttat, erschreckte mich das auch nicht.

Ich habe mehr geschrieben, als ich hier teile. Nicht alles teile ich mit jedem, fragen dürfen aber alle.

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